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Ulla Jürgensen, Geschäftsführerin von CastingPartner im Interview mit Nicole Stroschein, Redakteurin bei "Fernsehwoche"

FERNSEHWOCHE: Seit wann vermitteln Sie Doku-Soap-Darsteller und für welche Formate?

Ulla Jürgensen: Von Beginn der Doku-Soap-Welle an, seit 2002, z. B. für "Unsere erste, gemeinsame Wohnung", "Der Bachelor", "Lebe deinen Traum" oder zeitweilig auch "Frauentausch".

FERNSEHWOCHE: Welche Voraussetzungen sollte ein Doku-Soap Protagonist erfüllen, um sich im Casting durchsetzen zu können?

Ulla Jürgensen: Vor allem muss er den Anforderungen des Formats entsprechen. Außerdem sollte er sich vor der Kamera natürlich bewegen, frei sprechen, ein lockerer Typ sein. Gern ein wenig ausgeflippt. Er muss sich voll und ganz auf das Projekt einlassen und sich flexibel den Bedingungen eines Drehalltags anpassen.

FERNSEHWOCHE: Und was sind klassische Ausschlusskriterien?

Ulla Jürgensen: Ein zu extremes Äußeres, wie Tätowierungen am ganzen
Körper oder ein komplettes Gesichtstattoo im polynesischen Stil.

FERNSEHWOCHE:Wie erklären Sie sich zum Beispiel den Erfolg von Daniela Katzenberger?

Ulla Jürgensen: Sie hat sich mit Körper, Herz und Seele auf ihre Projekte eingelassen, sagt unverblümt ihre Meinung und trifft mit deftigen Worten oft den Nagel auf den Kopf – und machmal auch einfach daneben!

FERNSEHWOCHE:
Welche Aufwandsentschädigungen sind üblich?

Ulla Jürgensen: Zwischen 1000 und 2000 Euro. In Einzelfällen auch mal mehr.

Das Interview ist erschienen in Ausgabe 30/2011 in der Fernsehwoche s. Pressespiegel

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